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Kurs ausgefallen

Vom Prager Fenstersturz zum Westfälischen Frieden
Der Dreißigjährige Krieg 1618-1648

Kursinhalt

Im Mai 1618 wurden die kaiserlichen Räte von böhmischen Bürgern und Adeligen - aus Protest gegen die Religionspolitik des Kaisers - aus einem Fenster der Prager Burg geworfen. Der lokale Disput zwischen böhmischen Protestanten und dem katholischen Herrscher in Wien erhitzte sich schnell: Kampfbereit standen sich die Fürstenbünde der Katholischen Liga und der Protestantischen Union gegenüber. Mit dem Eingreifen von Spanien, Dänemark, Schweden und Frankreich wurde aus dem "innerdeutschen" Religionskonflikt schnell ein europäischer Machtkrieg auf deutschem Territorium. Private Kriegsunternehmer (allen voran Wallenstein) betrieben diesen für ihre Auftraggeber. Ihre Söldnerheere fraßen sich wie eine hungrige Raupe durch das Land und hinterließen auch ohne Schlachten eine Wüstenei. Hunger, Krankheiten und Kriegsgreuel reduzierten die Bevölkerung Deutschlands je nach Region bis zu zwei Drittel. So leicht es war, den Krieg zu entfachen, so schwer war es, ihn zu beenden. Die diversen Friedensverhandlungen (ab 1635) brachten den Krieg auch mit dem Westfälischen Frieden (1648) nicht endgültig zur Ruhe. Spanien und Frankreich bekriegten sich weiter bis 1659.

Kursdaten

Kursnummer: 1 18 122
Termin: Do. 19.04.2018, 19:00 Uhr
Dauer: 1 Termin, 2 Unterrichtseinheiten
Uhrzeit/Termine: Einzeltermine Kurstermine
Kursort: VHS in der Herrenstraße, Oelde
Kursentgelt: 4,00 €
Kursleitung:

Teilnahmebedingungen


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